Metabolische Dysfunktionen haben weitreichende negative Auswirkungen auf den Körper, die sich als kardiovaskuläre- und Lebererkrankungen manifestieren können. Traditionell wurden diese Erkrankungen organzentriert behandelt, was zu einer isolierten Versorgung führte. Aufgrund der systemischen Auswirkungen metabolischer Dysfunktionen ist jedoch ein multidisziplinärer Ansatz notwendig, um optimale Patientenresultate zu erzielen. Dieser Artikel beleuchtet, wie kardiologische Behandlungen positive Effekte auf die Leber haben können und umgekehrt, und betont die Notwendigkeit, die Krankheitsprozesse anstelle der organspezifischen Folgen der metabolischen Dysfunktion zu adressieren.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Neuro-Ophthalmologie
Visual Snow Syndrom: Von der rätselhaften Störung zu wirksamen Therapieoptionen
- Thrombozyten- und Leukozyten-Anomalien
Klonale oder reaktive Ursachen?
- Gonarthrose und Coxarthrose: Update zur konservativen Behandlung
Schmerzlinderung, gezielte Bewegung und Entlastung
- Idiopathische und progressive Lungenfibrose (IPF/PPF)
Ein Instrument für die klinische Anwendung
- Rosazea – vielgestaltig und multifaktoriell
Topische und systemische Wirkstoffe: bewährte und neue Therapieansätze
- Lungenkrebs
Multidisziplinäre Teams in der Onkologie
- Von der Diagnostik zur personalisierten Therapie
Nuklearmedizinische Bildgebung bei Parkinson
- Psoriasis in schwierigen Lokalisationen: Nagelpsoriasis