Metabolische Dysfunktionen haben weitreichende negative Auswirkungen auf den Körper, die sich als kardiovaskuläre- und Lebererkrankungen manifestieren können. Traditionell wurden diese Erkrankungen organzentriert behandelt, was zu einer isolierten Versorgung führte. Aufgrund der systemischen Auswirkungen metabolischer Dysfunktionen ist jedoch ein multidisziplinärer Ansatz notwendig, um optimale Patientenresultate zu erzielen. Dieser Artikel beleuchtet, wie kardiologische Behandlungen positive Effekte auf die Leber haben können und umgekehrt, und betont die Notwendigkeit, die Krankheitsprozesse anstelle der organspezifischen Folgen der metabolischen Dysfunktion zu adressieren.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Highlights vom AAD Annual Meeting
Atopische Dermatitis: interessante Neuigkeiten zu Wirkstoffkandidaten in Phase III
- Autoimmune Lebererkrankungen
Zukunftsweisende Therapieansätze für PBC, PSC und AIH: Was gibt es Neues?
- Myelofibrose
Mutationen und molekulare Diagnostik in der Therapieentscheidung
- Psoriasis im Zeitalter der Präzisionsmedizin
Systemische Therapie bei Patienten mit Komorbiditäten: was ist die beste Wahl?
- Die Amalfi-Studie und die Grenzen des digitalen Screenings auf Vorhofflimmern
Fernüberwachung auf Vorhofflimmern: viel Detektion, wenig Schlaganfallprävention?
- MASH
Pharmakotherapien als «Game Changer» – was sind anstehende Herausforderungen?
- Adipositas-Therapie
Orale GLP-1-Therapien: ATTAIN-1 und OASIS-4 – der nächste Sprung
- Sponsored Content: ESMO Sarcoma & Rare Cancers Congress 2026