Das Nierenzellkarzinom (RCC) ist die häufigste bösartige Erkrankung der Niere. Derzeit gibt es keine etablierten prädiktiven Biomarker zur Steuerung der palliativen Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren (CPI), Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) oder deren Kombinationen. In der Gruppe der Niedrigrisiko-Patienten stellt bei Indikation zur Systemtherapie eine Monotherapie mit einem TKI aktuell die Therapie der Wahl dar. In der Gruppe der intermediären und Hochrisiko-Patienten wird neben der Kombination aus CPI und TKI auch die Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab empfohlen.
Autoren
- Dr. med. Tomas Brezina
- Prof. Dr. med. Anja Lorch
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Fallbeispiel
Autosomal-rezessive polyzystische Nierenerkrankung: atypischer Phänotyp
- Aktuelle Evidenz, Risikoklassen und neue Beratungsoptionen
Hormonelle Kontrazeption und kardiovaskuläres Risiko
- Akute Otitis media: selbstlimitierender Verlauf vs. «Red Flags»
In welchen Fällen sind Antibiotika erforderlich?
- Prurigo nodularis: evidenzbasierte Behandlung
Zielgerichtete Therapieoptionen auf dem Vormarsch
- Seltene Epilepsie-Syndrome
Erkennen und Managen
- MACE-Risiko, Herzinsuffizienzinzidenz und Gesamtmortalität
Das metabolische Syndrom als kardiovaskulärer Risikofaktor
- Glaukom im höheren Lebensalter: Progredienz verlangsamen