Bei der paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie (PNH) handelt es sich um eine seltene, erworbene Erkrankung hämatopoetischer Stammzellen des Knochenmarkes. Eine GPI-Defizienz resultiert darin, dass komplementregulierende Proteine fehlen. Thromboembolische Komplikationen stellen die klinisch relevanteste Komplikation dar und sind die Hauptursache für die erhöhte Morbidität und Mortalität. Eine zielgerichtete Therapiestrategie stellt die Inhibition des terminalen Komplementsystems dar. Eculizumab und Crovalimab binden den Komplementfaktor C5 und haben sich als wirksame und sichere Therapieoptionen erwiesen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Vom Symptom zur Diagnose
Gynäko- und Adipomastie
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- SURPASS-CVOT
Tirzepatid versus Dulaglutid bei T2D mit ASCVD
- Sekundärprävention nach ACS: individuell optimiertes Lipidmanagement
Trend zu früher Kombinationstherapie und neue Strategien zur Lp(a)-Senkung
- Swiss Oncology in Motion
Modul SOiM Breast Cancer
- Pädiatrische Hirntumoren
Psychiatrie versus Neuroonkologie: Diagnostische Fallstricke
- Was die jüngsten Studien über das gesamte EF-Spektrum für die Praxis bedeuten
Herzinsuffizienz – das Evidenz-Update 2026
- Akuter ischämischer Schlaganfall