Das Monitoring von Diabetestrends ist für das Management der Erkrankung und die Gesundheitspolitik von entscheidender Bedeutung. Auf globaler Ebene wird die Krankheitslast des Typ-2-Diabetes jedoch hauptsächlich durch die Auswertung von Prävalenzdaten überwacht, was allein nicht ausreicht, da bei der Abschätzung von Risikotrends in der Bevölkerung auch die Inzidenz berücksichtigt werden muss. Anhand von Ergebnissen aus Bayern wurde in einer Sekundärdatenanalyse nun die Entwicklung der Typ-2-Diabetes-Inzidenz in den Jahren 2012 bis 2021 untersucht.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- InFo DIABETOLOGIE & ENDOKRINOLOGIE
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Studienreport: Nicotinamid zur Hautkrebsprävention
Kohortenstudie wertete Daten von über 30 000 Patienten aus
- Psychoonkologie
Kommunikation als Schlüssel zur Therapieadhärenz
- Wie beeinflussen Interventionen zur Gewichtsreduktion die Muskulatur?
Reflektiert bewerten: qualitative Aspekte nicht vernachlässigen
- Von Biomarkern bis Gentherapien
Ataxien (er-)kennen
- Evidenzbasierte Therapie bei Psoriasis in schwierigen Lokalisationen
IL-23-Inhibition bei Kopfhautpsoriasis: Was gibt es Neues?
- Adipositas in der Hausarztpraxis
Realistische Ziele anpeilen und Schuldzuweisungen vermeiden
- Evidenz, Pathophysiologie und Management im Lichte aktueller Daten
Herzinsuffizienz mit verbesserter Ejektionsfraktion (HFimpEF)
- Frühe rheumatoide Arthritis