Das offene Foramen Ovale (PFO) kann in seltenen Fällen zu einem Schlaganfall führen, insbesondere bei jüngeren Patienten (<60 Jahre) mit einem signifikanten Rechts-Links-Shunt. Neue Studien belegen, dass der interventionelle PFO-Verschluss das Risiko eines Rezidivschlaganfalls signifikant reduziert – um bis zu 75%. Die CLOSE-Studie zeigt, dass der Verschluss in Kombination mit Thrombozytenfunktionshemmern deutlich effektiver ist als eine rein medikamentöse Therapie. Doch welcher Patienten profitiert wirklich von diesem Eingriff? Und wie sicher ist das Verfahren? Eine neue Leitlinie klärt diese und weitere wichtige Fragen.
Autoren
- Barbara Hug
Publikation
- InFo NEUROLOGIE & PSYCHIATRIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Hochdosierter Influenza-Impfstoff
Geringere Hospitalisierungsraten – auch bei Herzinsuffizienz
- Von Statinen bis Metformin
Präventive Pharmakologie und Longevity
- Wichtige Grundlagen und Studien zu Krebs und Psyche
Wechselspiel von Krebs und psychischen Erkrankungen
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Bedeutung von RSV-Infektionen bei erwachsenen Patientinnen und Patienten nach einer Organtransplantation
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Angiosarkom
- Pädiatrische Epilepsie
Diazepam-Nasenspray bei Kleinkindern
- Sponsored Content: Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV)
Chronische Nierenerkrankung erhöht Risiko für schwere RSV-Verläufe
- Erkenntnisse aus der Forschung zur Generalisierung von Expositionstherapie