Vorhofflimmern (VHF) verläuft häufig asymptomatisch, erhöht das Schlaganfallrisiko und lässt sich antikoagulieren – die Logik des Screenings scheint zwingend. Neue Pflaster, Loop-Recorder und Smartwatches versprechen, das verborgene Flimmern aufzuspüren, bevor der erste Schlaganfall eintritt. Doch die am ESC-Kongress 2025 vorgestellte, randomisierte AMALFI-Studie reiht sich in eine Serie hochwertiger Untersuchungen ein, die ein ernüchterndes Muster zeigen: Mehr Technik findet mehr Vorhofflimmern – aber kaum weniger Schlaganfälle. Dieser Beitrag ordnet AMALFI in die Evidenzlage ein und fragt, warum die Lücke zwischen Detektion und klinischem Nutzen so hartnäckig ist.
Dir könnte auch gefallen
- Myasthenia gravis: immunmodulatorische Therapien zur Langzeitbehandlung
Erweiterte Möglichkeiten dank innovativer Wirkstoffklassen
- Sponsored Content: Kleine Atemwege können den Therapieerfolg beeinflussen
Asthma- und COPD-Therapie
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Interstitielle Lungenerkrankungen
Update idiopathische pulmonale Fibrose
- Ischämischer Schlaganfall: kleinere oder auch grössere Hirnarterien betroffen?
Aktuelle Studienbefunde zur intravenösen Lysetherapie mit Fibrinolytika
- Interview
«Gleichwertig mit Goldstandards für Trauma»
- Psychologie: Emotional Freedom Techniques (EFT)
Emotionale Aufarbeitung mittels Tapping
- Systemischer Lupus (SLE): Was hat Diagnose- und Therapie-Toolbox zu bieten?