Eine neue Studie zeigt, dass das Absetzen von Infliximab bei Morbus Crohn-Patienten, die sich unter Kombinationstherapie in Remission befinden, das Risiko für Rückfälle erheblich steigern kann. Im Vergleich dazu führte das Absetzen der Immunsuppressiva nicht zu einem Anstieg der Rückfallrate. Die Ergebnisse betonen die Wichtigkeit einer sorgfältigen Abwägung der Risiken und des Nutzens einer Therapie-Deeskalation, wobei die Kombinationstherapie weiterhin die beste Option für eine langfristige Remission darstellt.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- GASTROENTEROLOGIE PRAXIS
Dir könnte auch gefallen
- Ataxien
Friedreich-Ataxie: Wenn der Energiestoffwechsel das Nervensystem angreift
- Osteoporoserisiko bei autoimmunen Lebererkrankungen
Bei PBC, PSC und AIH stets die Knochendichte bestimmen
- Kasuistik: Komplikation nach Typ-2-Diabetes
Topische Kortikosteroide führen zu Ketoazidose
- NSCLC
Bispezifische Antikörper bei seltenen EGFR‑Mutationen
- Typ-2-Diabetes – glykämische Kontrolle und Vorbeugung von Folgeerkrankungen
Pleiotrope kardio- und nephroprotektive Effekte von SGLT-2-i und GLP-1-RA nutzen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle
Praxisnahe Empfehlungen für Diagnostik und Therapie
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Restless-Legs-Syndrom im Kindesalter