Sowohl die zielgerichtete Behandlung mit BRAF-/MEK-Inhibitoren als auch die Kombinationstherapie mit den Immuncheckpoint-Inhibitoren Nivolumab und Ipilimumab verbessern das Überleben von Patienten mit fortgeschrittenem, BRAF-mutiertem Melanom. Die Selektion der optimalen Sequenz der beiden Therapieoptionen stellt im praktischen Alltag eine Herausforderung dar. Ein längeres Follow-Up der DREAMseq Studie, welche sichdem Thema der Sequenzierung im metastasiertem Melanom widmet, wurde am SMR 2023 gezeigt. Die aktualisierten Daten zeigen deutlich, dass Nivolumab plus Ipilimumab der zielgerichteten Therapie mit BRAF-/MEK-Inhibitoren als Erstlinienbehandlung vorausgehen sollte, um einen langfristigen Therapieerfolg zu erzielen.
Partner
Dir könnte auch gefallen
- Molekulare Klassifikation, FIGO 2023 und Chemo-Immuntherapie
Endometriumkarzinom
- Psoriasis-Arthritis
Ältere Patienten mit Gefahr für Tachyarrhythmien
- Genetisch bedingte Nierenerkrankung: DOUBLE PROTECT Alport
SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin als add-on zur RAS-Blockade
- Kasuistik: Mukoviszidose im Erwachsenenalter
Rezidivierende Pneumonien als Ausdruck einer CF
- Long-Covid-/Fatigue-Sprechstunde
Innovativer Ansatz: Neuroplastizität und Predictive Processing
- T-Zell-Lymphome
Diagnostische Herausforderungen und neue therapeutische Optionen
- Interhirn-Synchronität
Zwei Gehirne, ein Gedanke
- Atopische Dermatitis bei Kindern und Erwachsenen