Für die Behandlung von mittelschwerer und schwerer atopischer Dermatitis stehen neben zwei subkutan verabreichten Biologika mittlerweile auch drei orale Januskinase-Inhibitoren zur Verfügung. Während sich erstere gezielt gegen einzelne Entzündungsmediatoren richten, blockieren letztere die Signaltransduktion in der Zelle. Welche Therapieoption für welchen Patienten am besten geeignet ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Wissenschaftliche Evidenz und Erfahrungswerte dienen als Entscheidungsgrundlage. Wobei es stets zentral ist, die Erkenntnisse in den bestmöglichen klinischen Nutzen für den einzelnen Patienten umzumünzen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Omega-3-Fettsäuren bei Adipositas und Typ-2-Diabetes
Mehr Fischöl für bessere Lipid- und HbA1c-Werte
- MASLD bleibt oft unbemerkt und wird unterschätzt
Think-Tank für Verbesserung der Versorgungslage
- DGPPN-Kongress
Der Mensch im Mittelpunkt der Versorgung
- Diagnostik respiratorischer Virusinfektionen
Was wird wann bei wem getestet?
- Lungenkrebs
Multidisziplinäre Teams in der Onkologie
- Seborrhoische Dermatitis bei Erwachsenen
Symptomlast nicht unterschätzen
- SGLT2-Inhibitoren
Klare, einfache Sprache verbessert die Patientensicherheit
- Mittelschwere bis schwere atopische Dermatitis