Die globale Zunahme von Diabetes mellitus führt zu einem parallel steigenden Aufkommen kardiovaskulärer Komplikationen, welche nach wie vor die Haupttodesursache in dieser Patientengruppe darstellen. In den vergangenen Jahren hat die Entdeckung der Ferroptose, einer Eisen-abhängigen und nicht-apoptotischen Form des programmierten Zelltods, neue Einblicke in die Pathophysiologie diabetesassoziierter Herzerkrankungen eröffnet. Dieser Übersichtsartikel vertieft das Verständnis der molekularen Mechanismen, die der Ferroptose im kardiovaskulären System bei Diabetes zugrunde liegen, und beleuchtet innovative pharmakologische und experimentelle Therapieansätze, die gezielt in Ferroptose-Pfade eingreifen.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- CARDIOVASC
- InFo DIABETOLOGIE & ENDOKRINOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Angiosarkom des Herzens
Eine diagnostische und therapeutische «Black Box»
- Zulassung
Perioperatives Durvalumab beim resezierbaren Magen- und GEJ-Adenokarzinom: Swissmedic erteilt erste immunonkologische Zulassung in der Schweiz
- Ataxien
Friedreich-Ataxie: Wenn der Energiestoffwechsel das Nervensystem angreift
- Osteoporoserisiko bei autoimmunen Lebererkrankungen
Bei PBC, PSC und AIH stets die Knochendichte bestimmen
- Kasuistik: Komplikation nach Typ-2-Diabetes
Topische Kortikosteroide führen zu Ketoazidose
- NSCLC
Bispezifische Antikörper bei seltenen EGFR‑Mutationen
- Typ-2-Diabetes – glykämische Kontrolle und Vorbeugung von Folgeerkrankungen
Pleiotrope kardio- und nephroprotektive Effekte von SGLT-2-i und GLP-1-RA nutzen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle