Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse aus dem Jahr 2025 untersucht die Wirksamkeit von aerobem Training, Widerstandstraining sowie kombinierten Bewegungsprogrammen bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit diagnostizierten depressiven oder ängstlichen Störungen. Die Analyse umfasst 32 randomisierte kontrollierte Studien, von denen 26 in die Meta-Analyse eingingen. Die Ergebnisse zeigen konsistent, dass körperliche Aktivität depressive und ängstliche Symptome verringern kann, unabhängig davon, ob die Interventionen aerobe, kraftorientierte oder kombinierte Elemente enthalten. Die Autorinnen und Autoren ordnen diese Ergebnisse in die bestehende Forschung ein und zeigen gleichzeitig die strukturellen und methodischen Herausforderungen auf, die in den eingeschlossenen Studien sichtbar wurden.
Autoren
- Tanja Schliebe
Publikation
- Depression und Angstörungen-Special
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Adrenogenitales Syndrom
Klinische Betreuung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Kommunikation zwischen Spitälern und ambulanter Versorgung
Wie bewährt sich ein digitales klinisches Informationssystem im Praxisalltag?
- Akute Myeloische Leukämie
Therapieentscheidungen zwischen MRD-Monitoring, Transplantation und CAR-T-Zellen
- Psoriasis und metabolische Komorbiditäten: neue Studiendaten
GLP-1RAs zeigten einen wertvollen doppelten Nutzen
- Herzinsuffizienz: Viererkombination als «Guideline-Directed Medical Therapy»
Bei HFrEF etablierter Standard mit individuellen Nuancierungen
- Chronische Entzündung als Treiber der Alterung
Immunoseneszenz und Inflammaging
- Evidenz, Grenzen und praktische Implikationen