DPP4-Inhibitoren werden häufig zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels eingesetzt. In einer zunehmenden Zahl von Arbeiten wurde über das Risiko zwischen DPP4-Hemmern und akuter Pankreatitis (AP) berichtet; die Evidenz ist jedoch begrenzt und mit anderen häufigen Ursachen für AP vermischt. Insbesondere Linagliptin und sein Zusammenhang mit AP ist nicht gründlich untersucht worden. US-amerikanische Ärzte beschreiben einen Fall von Linagliptin-induzierter AP, die nach Absetzen des Medikaments wieder verschwand.
Autoren
- Jens Dehn
Publikation
- InFo DIABETOLOGIE & ENDOKRINOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Schizophrenie im Erstmanifestationsstadium
Welches Antipsychotikum bei medikamentennaiven Patienten?
- Diarrhö bei Kindern
Problemfall elterliche Erwartungen
- Vom Symptom zur Diagnose
Multilocular cystic renal cell carcinoma (MCRCC)
- Zukunftsgestaltung mit LLM & Co.
KI im klinischen Alltag: Friend or Foe?
- Colitis ulcerosa: aktuelle Evidenz zu antientzündlichen Therapien
Remissionsinduktion und -erhalt mit Biologika und JAK-i
- Bronchiektasen
Neue Strategien gegen die neutrophile Inflammation
- Sponsored Content: Atopische Dermatitis
Upadacitinib bei atopischer Dermatitis: Sicherheit im klinischen Kontext
- IBD im Kindesalter