Das Lymphödem ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Interstitiums als Folge einer primären (anlagebedingten) oder sekundären (erworbenen) Schädigung des Lymphdrainagesystems, die durch Entzündungen, vermehrte Fettablagerungen und Gewebefibrose gekennzeichnet ist. Trotz früherer Hypothesen, die das Lymphödem allein als eine Erkrankung aufgrund einer mechanischen Störung des Lymphsystems ansahen, ist die fortschreitende Entzündung, die dieser Erkrankung zugrunde liegt, inzwischen gut belegt, sodass in Zukunft weitere Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden müssen.
Autoren
- Dr. med. Franz-Josef Schingale
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
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