Der plötzliche Herztod (PHT) ist weltweit eine der führenden Todesursachen und betrifft besonders häufig Patienten, die einen Myokardinfarkt (MI) überlebt haben. Trotz erheblicher Fortschritte in der medizinischen Versorgung bleibt die Vorhersage und Prävention des PHT eine der grössten Herausforderungen in der kardiologischen Praxis. Die aktuelle Forschung zeigt, dass traditionelle Indikatoren wie die linke ventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) oft nicht ausreichen, um Hochrisikopatienten zuverlässig zu identifizieren oder Niedrigrisikopatienten auszuschliessen. Eine umfassende Analyse der PROFID-Kohorten, die mehr als 140’000 Patienten umfasst, hat diese Problematik genauer untersucht und liefert neue Erkenntnisse, die eine grundlegende Neubewertung der aktuellen Strategien nahelegen.
Dir könnte auch gefallen
- Neue Zulassungen, aktuelle Studiendaten und ADC-Entwicklung
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate in der gynäkologischen Onkologie
- Vom Symptom zur Diagnose
Pneumologie – Covid-19: ein Rückblick
- Bauchaorta-Aneurysmen in der Primärversorgung
Risikostratifiziertes Screening und Prophylaxe
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Kardiologie
Minimalinvasiv – der leise Triumph der modernen Herzchirurgie
- Altersbedingte neurokognitive Störungen
Neuroprotektive Wirkungen des Ginkgo-biloba-Extrakts
Wie Herkunft und Wohnort den CF-assoziierten Diabetes fördern
- Patienten mit Beinschwellungen