Mit Biofilmen besiedelte Wunden sind eine der grössten Herausforderungen in der Wundversorgung chronischer Wunden. Schätzungsweise 2% der Bevölkerung in Mitteleuropa leiden unter chronischen Wunden, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter steigt. Das Diagnostizieren und Therapieren der zugrunde liegenden Erkrankung, meist eine periphere arterielle Verschlusserkrankung (pAVK), eine venöse Insuffizienz (CVI), ein Diabetes mellitus Typ I oder II oder auch eine immunologische Erkrankung, ist immer der erste Schritt zum Behandlungserfolg. Immer wiederkehrende (lokale) Infektionen und persistenter Wundbiofilm prolongieren den Heilungsprozess.
Autoren
- Prof. Dr. med. Ewa K. Stürmer
- Dr. med. Julian-Dario Rembe
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Künstliche Intelligenz in der Diabetesprävention
Lebensstilinterventionen werden mit KI besser angenommen
- B-Zell-Lymphome
Bispezifische Antikörper – Mechanismen, Evidenz und zukünftige Rolle
- Sponsored Content: Praktisch im Alltag: Glukosewert einfach ablesen
Stärkung des Selbstmanagements, Entlastung in der Sprechstunde
- Dermatoskopische Befunde granulomatöser Erkrankungen
Kutane Sarkoidose, Necrobiosis lipoidica und Granuloma anulare
- Clostridioides-difficile-Infektion: spezifische Therapie
Stellenwert von Vancomycin und Fidaxomicin ist gestiegen
- Studienreport
Asthmaexazerbationsrisko bei Patienten mit einer psychischen Komorbidität
- Neuropathien – CIDP
Chronisch-entzündliche demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) differenzieren
- Behandlung des Typ-2-Diabetes: Paradigmenwechsel setzt sich fort