Die Jahre 2020 und 2021 haben beim metastasierten Prostatakarzinom einige Neuheiten gebracht. So stehen mit 177Lutetium-PSMA-617 und dem PARP-Inhibitor Olaparib zwei neue Wirkstoffe zur Verfügung. Letzterer ist in der Schweiz bereits zugelassen, die Therapie mittels 177Lutetium-PSMA-617 ist im Rahmen eines Compassionate-Use-Programms zugänglich. Für Patienten mit einem metastasierten, kastrationsrefraktären Prostatakarzinom existieren somit nach Versagen der Erstlinientherapie neue Optionen, welche auch den Stellenwert der genetischen Testung bei dieser Entität erhöhen.
Autoren
- Dr. med. Ursula Vogl
- Dr. med. Laura Marandino
Publikation
- InFo ONKOLOGIE & HÄMATOLOGIE
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Angiosarkom des Herzens
Eine diagnostische und therapeutische «Black Box»
- Zulassung
Perioperatives Durvalumab beim resezierbaren Magen- und GEJ-Adenokarzinom: Swissmedic erteilt erste immunonkologische Zulassung in der Schweiz
- Ataxien
Friedreich-Ataxie: Wenn der Energiestoffwechsel das Nervensystem angreift
- Osteoporoserisiko bei autoimmunen Lebererkrankungen
Bei PBC, PSC und AIH stets die Knochendichte bestimmen
- Kasuistik: Komplikation nach Typ-2-Diabetes
Topische Kortikosteroide führen zu Ketoazidose
- NSCLC
Bispezifische Antikörper bei seltenen EGFR‑Mutationen
- Typ-2-Diabetes – glykämische Kontrolle und Vorbeugung von Folgeerkrankungen
Pleiotrope kardio- und nephroprotektive Effekte von SGLT-2-i und GLP-1-RA nutzen
- Subsyndromale Angststörungen: Hausarzt als erste Anlaufstelle