Insbesondere bei Patienten, die innerhalb von 2–6 Wochen nach Beginn einer Arzneimitteltherapie ein neu auftretendes Exanthem und Fieber >38°C haben, sollte man ein DRESS-Syndrom als Verdachtsdiagnose in Betracht ziehen. Die Kriterien von Shiohara und Bocquet bieten eine diagnostische Hilfestellung. Bei schweren Fällen sind für eine effektive Therapie hohe Glukokortikoiddosierungen erforderlich. Bei steroidrefraktären Patienten sind alternative Behandlungsoptionen wie anti-IL-5- oder anti-IL-5-R-Antikörper zu prüfen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Autoimmune Lebererkrankungen
Zukunftsweisende Therapieansätze für PBC, PSC und AIH: Was gibt es Neues?
- Myelofibrose
Mutationen und molekulare Diagnostik in der Therapieentscheidung
- Psoriasis im Zeitalter der Präzisionsmedizin
Systemische Therapie bei Patienten mit Komorbiditäten: was ist die beste Wahl?
- Die Amalfi-Studie und die Grenzen des digitalen Screenings auf Vorhofflimmern
Fernüberwachung auf Vorhofflimmern: viel Detektion, wenig Schlaganfallprävention?
- MASH
Pharmakotherapien als «Game Changer» – was sind anstehende Herausforderungen?
- Adipositas-Therapie
Orale GLP-1-Therapien: ATTAIN-1 und OASIS-4 – der nächste Sprung
- Sponsored Content: ESMO Sarcoma & Rare Cancers Congress 2026
Multidisziplinäre Entscheidungen und neue Therapieoptionen
- Ältere Patienten mit atopischer Dermatitis