Die vulvovaginale Candidose (VVC) ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen und betrifft weltweit Millionen von Frauen, vor allem im reproduktiven Alter. Schätzungen zufolge werden etwa 75% aller Frauen im Laufe ihres Lebens mindestens eine Episode von VVC erleben, wobei 40 bis 50% wiederholt daran erkranken. Bei etwa 5% der Frauen tritt die sog. rezidivierende vulvovaginale Candidose (RVVC) auf, die definiert ist als mindestens vier Episoden pro Jahr. Diese wiederkehrende Form der Erkrankung stellt eine besondere Herausforderung dar, da sie häufig schwer zu behandeln ist und die Lebensqualität der betroffenen Frauen erheblich beeinträchtigt.
Publikation
- PHYTOTHERAPIE PRAXIS
Dir könnte auch gefallen
- Reizdarmsyndrom
Funktionelle Störung der Darm-Hirn-Interaktion – ein biopsychosoziales Konzept
- GLP1-Rezeptoragonisten
Positiver Einfluss auf Substanzkonsum und Abhängigkeit
- Schlafapnoe und kardiovaskuläre Erkrankungen
Atemlos durch die Nacht
- Diagnostik, Differenzierung und multimodale Therapie
Vulväre Erkrankungen und Vulvodynie
- Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom
Präzisionsimmuntherapie und lokale Behandlung
- Vom Symptom zur Diagnose
Abdominalschmerz – Prostatalipom
- Colitis ulcerosa: aktuelle Evidenz zu antientzündlichen Therapien
Remissionsinduktion und -erhalt mit Biologika und JAK-i
- Akute Lungenembolie: neue AHA/ACC-Leitlinie