Die Eosinophilenzahl im Blut (EOS) gilt als geeigneter Biomarker für die Entscheidung, ob COPD-Patienten voraussichtlich einen klinischen Zusatznutzen von inhalativen Steroiden (ICS) als add-on haben. Eine Sekundäranalyse von Dalin et al. stützt die Empfehlung, dass ab einer EOS von 150 Zellen/μL das Hinzufügen von einem ICS therapeutisch sinnvoll ist. Ab diesem Schwellenwert liess sich eine relevante Reduktion des Exazerbationsrisikos nachweisen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Nahrungsergänzung und Kognition
5-HTP: Der Serotonin-Booster für Kognition im Alter
- Pulmonale Hypertonie
PH und Lungenerkrankungen
- CRC, AML und Melanom im Fokus
Molekulare Mechanismen der Tumorplastizität
- Friedreich-Ataxie
Interimsanalysen der PROFA-Studiezeigen «Unmet needs» auf
- Diabetische Retinopathie
Mit GLP1-RA den ER-Stress adressieren
- Polypharmazie: Nutzung von eHealth-Tools in der Schweiz
Befragungsstudie in der Primärversorgung
- Behandlung des Typ-2-Diabetes: Paradigmenwechsel setzt sich fort
Kardiorenale Organprotektion rückt zunehmend in den Vordergrund
- Patienten mit Beinschwellungen