Vorhofflimmern (VHF) ist eine häufige Herzrhythmusstörung und erhöht das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Gemäss aktueller ESC-Leitlinie soll VHF-Patienten ohne eindeutige Kontraindikation eine orale Antikoagulation nicht vorenthalten werden. Anhand des CHA2DS2-VASc-Scores kann das Schlaganfallrisiko eingeschätzt werden. Um eine Risikostratifizierung bezüglich Blutungskomplikationen vorzunehmen, hat sich der HAS-BLED-Score bewährt. Wie es bei Patienten mit Device-detektiertem Vorhofflimmern aussieht, haben mehrere aktuelle randomisierte Studien untersucht.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
- CARDIOVASC
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Asthma in der Schwangerschaft
Bis zu 40% erleiden Symptomverschlechterung während der Gravidität
- Vom Symptom zur Diagnose
Komplizierte Nierenzysten
- Vorhofflimmern
Antikoagulation nach Katheter-Ablation – für wie lange?
- Wundbehandlung und dermale Defektdeckung
Fischhaut-Matrix für die Versorgung komplexer Ulzera
- Wohlbefinden der Ärzteschaft in der Primärversorgung
Erkenntnisse einer landesweiten Umfrage in der Schweiz
- Schweres Asthma und CRSwNP
Multidisziplinäre Zusammenarbeit von Pneumologie, Allergologie und HNO
- Myelofibrose
Neue Erkenntnisse zur Rolle der Entzündung in der Pathogenese
- Inkretinmimetika bei Adipositas und Prädiabetes