SGLT-2-Hemmer wie Dapagliflozin und Empagliflozin haben sich als neue Standards in der Behandlung der chronischen Nierenerkrankung (CKD) erwiesen, auch für Nicht-Diabetiker. Studien wie EMPA-KIDNEY und DAPA-CKD zeigen signifikante Verbesserungen bei der Verzögerung der Nierenprogression und bieten eine vielversprechende Ergänzung zur ACE-Hemmer-Therapie. Zusätzlich zeigt Finerenon, ein Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonist, ebenfalls vielversprechende Ergebnisse bei der Verzögerung der diabetischen Nierenkrankheit und könnte in Kombination mit SGLT-2-Hemmern synergistische Effekte bieten. Diese Entwicklungen revolutionieren die Nephroprotektion und erweitern die Behandlungsoptionen für CKD-Patienten.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Diabetische Ketoazidosen
Handlungsempfehlung für die Praxis
- Migräne: mehr Lebensqualität dank multimodaler Versorgung
Breitere Auswahl an innovativen Migräneprophylaktika und Akuttherapien
- Therapie nicht-tumorbedingter Schmerzen
Für Schmerzen des Bewegungsapparates Opioide nicht leichtfertig verordnen
- Migräne
Fremanezumab bei komorbider Migräne und Depression
- Fallbeispiel
Moyamoya-Erkrankung bei einer 23-jährigen Patientin
- Dapagliflozin bei T2D und Herzinsuffizienz
Epikardiales Fett bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und HF reduziert
- Ein Knotenpunkt biologischer Alterung
Mitochondriale Dysfunktion und Energiestoffwechsel
- Health Literacy