Die autoimmunhämolytische Anämie (AIHA) wird durch Autoantikörper mit und ohne Komplementaktivierung verursacht. Das Risiko für thromboembolische Komplikationen ist häufig erhöht. Bei der AIHA vom Wärmetyp gelten Kortikosteroide als Firstline-Therapie, bei der AIHA vom Kältetyp sind diese nicht wirksam, Rituximab hingegen schon. Wenn eine Assoziation mit einer zugrundeliegenden Erkrankung vorliegt, ist deren Behandlung abzuklären. Bei Fällen von AIHA mit schwerer Anämie ist zunächst gegebenenfalls eine Bluttransfusion erforderlich, wobei gewisse Sicherheitsvorkehrungen ratsam sind.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Adhärenz und Management bei Asthma und COPD
Besser auf den Apotheker hören
- Fokus-Update 2026
Echokardiografie in der Cardio-Onkologie
- Körperliche Aktivität bei IBD
Sport ist kein Mord, hilft aber auch nicht
- Sponsored Content: Onkologie
Shared Decision Making: Gemeinsam zu besseren Behandlungsergebnissen
- Weisser und schwarzer Hautkrebs
Biologie und moderne Therapieansätze
- Highlights vom AAD Annual Meeting
Atopische Dermatitis: interessante Neuigkeiten zu Wirkstoffkandidaten in Phase III
- Autoimmune Lebererkrankungen
Zukunftsweisende Therapieansätze für PBC, PSC und AIH: Was gibt es Neues?
- Myelofibrose