Der Gesundheitssektor ist im besonderen Ausmass ressourcenintensiv; um dies zu verdeutlichen, reicht der Besuch einer modernen Intensivstation. Betrachtet man aber die Gesamtheit aus Praxen, Spitälern, Behandlungen und dem dazugehörigen Verkehrsaufkommen, wird geschätzt, dass etwa 5% der weltweit anfallenden CO2-Äquivalente auf das Gesundheitswesen zurückzuführen sind. Folglich sollten nachhaltiges Denken und Handeln und damit einhergehend reduzierter Ressourcenverbrauch dringliche Ziele für das Gesundheitswesen sein, um Verantwortung im Kampf gegen die globale Erwärmung zu übernehmen.
Autoren
- Dr. med. Bernadett Kurz
- Dr. rer. nat. Irina Ivanova
- Dr. med. Dennis Niebel
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Adrenogenitales Syndrom
Klinische Betreuung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter
- Patientenzentrierte Visite in der Medizin
Die Versorgung auf den Patienten ausrichten
- Kommunikation zwischen Spitälern und ambulanter Versorgung
Wie bewährt sich ein digitales klinisches Informationssystem im Praxisalltag?
- Akute Myeloische Leukämie
Therapieentscheidungen zwischen MRD-Monitoring, Transplantation und CAR-T-Zellen
- Psoriasis und metabolische Komorbiditäten: neue Studiendaten
GLP-1RAs zeigten einen wertvollen doppelten Nutzen
- Herzinsuffizienz: Viererkombination als «Guideline-Directed Medical Therapy»
Bei HFrEF etablierter Standard mit individuellen Nuancierungen
- Chronische Entzündung als Treiber der Alterung
Immunoseneszenz und Inflammaging
- Evidenz, Grenzen und praktische Implikationen