Bei ungefähr 40–60% derjenigen, die in der Kindheit eine ADHS-Diagnose erhalten, persistiert die Symptomatik bis ins Erwachsenenalter. Es gibt auch Fälle, in welchen erst nach dem 18. Lebensjahr erstmals ein ADHS diagnostiziert wird. Komorbide psychische Erkrankungen sind bei erwachsenen ADHS-Patienten häufiger. Neben Pharmakotherapie ist Psychotherapie bzw. Coaching eine wichtige Säule der Behandlung. Eine individuell angepasste Therapie mit Stimulanzien verbessert bei ADHS-Betroffenen die Fokussierung der Aufmerksamkeit und die Selbststeuerung.
Dir könnte auch gefallen
- Juvenile idiopathische Arthritis
Früherkennung und gezielte Behandlung im interdisziplinären Setting
- Störungen der Darm-Hirn-Interaktion
Rom-V-Kriterien: was wurde angepasst und was blieb unverändert?
- Tourette-Syndrom
Was hilft gegen diese Tic-Störung?
- Chronische Hepatitis B: Heilung in Sicht?
Phase-III-Studie zu zeitlich begrenzter Therapie mit Bepirovirsen verlief erfolgreich
- Fibromyalgiesyndrom
Entwicklung, Diagnostik, Epidemiologie und Therapie einer Krankheitsentität
- Angeborene Gefässfehlbildungen
Individualisierte Therapie vor einer geplanten Schwangerschaft
- Klinisch suspekte Arthralgien
«Watchful waiting» oder Intervention?
- Tumoren des Calcaneus