Bei ungefähr 40–60% derjenigen, die in der Kindheit eine ADHS-Diagnose erhalten, persistiert die Symptomatik bis ins Erwachsenenalter. Es gibt auch Fälle, in welchen erst nach dem 18. Lebensjahr erstmals ein ADHS diagnostiziert wird. Komorbide psychische Erkrankungen sind bei erwachsenen ADHS-Patienten häufiger. Neben Pharmakotherapie ist Psychotherapie bzw. Coaching eine wichtige Säule der Behandlung. Eine individuell angepasste Therapie mit Stimulanzien verbessert bei ADHS-Betroffenen die Fokussierung der Aufmerksamkeit und die Selbststeuerung.
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