Bei ungefähr 40–60% derjenigen, die in der Kindheit eine ADHS-Diagnose erhalten, persistiert die Symptomatik bis ins Erwachsenenalter. Es gibt auch Fälle, in welchen erst nach dem 18. Lebensjahr erstmals ein ADHS diagnostiziert wird. Komorbide psychische Erkrankungen sind bei erwachsenen ADHS-Patienten häufiger. Neben Pharmakotherapie ist Psychotherapie bzw. Coaching eine wichtige Säule der Behandlung. Eine individuell angepasste Therapie mit Stimulanzien verbessert bei ADHS-Betroffenen die Fokussierung der Aufmerksamkeit und die Selbststeuerung.
Dir könnte auch gefallen
- Migräne
Fremanezumab bei komorbider Migräne und Depression
- Fallbeispiel
Moyamoya-Erkrankung bei einer 23-jährigen Patientin
- Dapagliflozin bei T2D und Herzinsuffizienz
Epikardiales Fett bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und HF reduziert
- Ein Knotenpunkt biologischer Alterung
Mitochondriale Dysfunktion und Energiestoffwechsel
- Health Literacy
Förderung der Gesundheitskompetenz: von der abstrakten zur konkreten Ebene
- Pharmakologische Therapie
Angstsymptome bei Essstörungen
- Fallbeispiel
Wiedemann‑Steiner-Syndrom bei einer 2-Jährigen
- Evidenz, Grenzen und praktische Implikationen