Nicht wenige der von Hidradenitis suppurativa/Akne inversa betroffenen Patienten leiden unter Krankheitsmanifestationen lange bevor gezielte therapeutische Massnahmen ergriffen werden. Dies hat verschiedene Gründe. Ein Ansatzpunkt, um die Problematik der Diagnoselatenz anzugehen, besteht darin, die Awareness zu stärken und die interdisziplinäre Vernetzung zu verbessern. Evidenzbasis und Behandlungsmöglichkeiten haben sich in letzter Zeit erheblich erweitert. Bei den Biologika stehen inzwischen mehrere Wirksubstanzen zur Auswahl und auch bei den Antibiotika gab es einige Neuerungen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- DERMATOLOGIE PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Akute Lungenembolie: neue AHA/ACC-Leitlinie
Praxisrelevante Empfehlungen für risikostratifizierte Triage
- Warum Lipoprotein(a) das grösste therapeutische Vakuum der Kardiologie ist
Lp(a): Der unterschätzte Risikofaktor vor dem Wendepunkt
- Moderne Systemtherapeutika bei Hidradenitis suppurativa
Immunologische Fehlregulation im Visier etlicher Biologika und «Small molecules»
- Perimenopausale Depression, PMDS und Tokophobie
Psychosomatik und mentale Gesundheit in der Gynäkologie
- Plastische Chirurgie und Rekonstruktive Mikrochirurgie beim DFS
Funktioneller Extremitätenerhalt zwischen Infektkontrolle, Gefässmedizin und Resurfacing
- Proteine in der Wundheilung
Führen spezielle Aminosäuren zum Erfolg?
- Polyzystisches Ovarsyndrom 2025/2026
Neue Pathophysiologie, aktualisierte Diagnostik und das Zeitalter der Inkretinmimetika
- Herzinsuffizienz und Typ-2-Diabetes