Eine Mikrohämaturie kann harmlos, aber auch Zeichen einer schwerwiegenden Erkrankung sein. Obschon es sich gemäss aktueller Studien in 80% der Fälle um eine idiopathische Ursache ohne Krankheitswert handelt, sollten Patienten mit einer Mikrohämaturie weiter abgeklärt werden. Über den Umfang der Untersuchungen gibt es keinen internationalen Konsens. Um zu beurteilen, ob eine Überweisung zum Spezialisten indiziert ist, wird eine Risikostratifizierung vorgeschlagen.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Das Gehirn und die Motivation zu essen
Warum ist Abnehmen so schwierig?
- Globale Empfehlung, Swissmedic-Zulassung und SL-Limitatio
WHO-Leitlinie GLP-1 bei Adipositas
- Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Gen-Umwelt-Interaktionen: polygenetische oder monogenetische Determinanten?
- Angeborene Gefässfehlbildungen
Individualisierte Therapie vor einer geplanten Schwangerschaft
- Von der Risikomarkierung zur antiinflammatorischen Intervention
Inflammation als eigenständiges Therapieziel
- H. pylori-Infektion: aktuelle Studiendaten
Weniger Magenkarzinome und peptische Ulzera nach Eradikation
- Vom Symptom zur Diagnose
Pneumologie – tracheale und bronchiale Verkalkungen
- Tinea capitis: aktuelle Leitlinienempfehlungen