Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass Arzneimittel auf der Basis von Johanniskraut (Hypericum perforatum) gegen depressive Verstimmung wirken. Die Evidenzbasis umfasst nicht nur Placebovergleiche, sondern es sind auch referenzkontrollierte Vergleichsstudien darunter. So wurde beispielsweise ein kassenzulässiges hyperforin-reiches Hypericum-Präparat mit dem SSRI Paroxetin verglichen, wobei das Phytotherapeutikum sehr gut abgeschnitten hat respektive sich in einer Subgruppenanalyse sogar als überlegen erwies in der Reduktion depressiver Symptome.
Autoren
- Mirjam Peter, M.Sc.
Publikation
- HAUSARZT PRAXIS
Related Topics
Dir könnte auch gefallen
- Hyperhidrose: kühlen Kopf bewahren
Wichtige Therapieoptionen im Überblick
- Sjögren-Syndrom im frühen Alter
Kinder entwickeln oft Lymphome
- Seltene Genodermatosen: von der Diagnose zur Behandlung
Morbus Darier alias Keratosis follicularis – Update 2026
- Multiresistente Erreger in der Wundtherapie
Feind im Mikrobiom?
- Psychedelika-assistierte Therapie
Aktueller Stand der PAT
- Morbus Osgood-Schlatter
Klinisches Erscheinungsbild, Diagnose und Behandlung
- Kardiovaskuläres Risiko bei rheumatoider Arthritis
Was ist am gefährlichsten für die RA?
- Leistungsmerkmale und Asymmetrien im Badminton